Hier kommen die wichtigsten Trends und Entwicklungen 2021

Am späten Abend des 31. Dezembers haben womöglich die meisten von uns gespannt dem neuen Jahr entgegengefiebert - kaum einer blickt melancholisch auf das Jahr 2020 zurück. Ist 2021 das Jahr, in dem wir unserem normalen Leben Schritt für Schritt wieder näherkommen dürfen? Eines ist klar: Die Tatsache, dass das Coronavirus einen bleibenden Einfluss darauf hat, wie wir arbeiten, lässt sich nicht ignorieren. Was bedeutet das für das neue Jahr? Und all die Jahre danach? Laut der Forschungsunternehmen McKinsey und Gartner sind genau das die wichtigsten Themen und Entwicklungen im Personalbereich.

Im Bereich HR und bei GoodHabitz
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1. Glück, Gesundheit und Treue

Anfang 2020 waren Unternehmen aufgrund der Corona-Maßnahmen dazu aufgerufen, der ungewohnten Situation mit Aufmerksamkeit und Kreativität zu begegnen. Laut einer Studie von McKinsey ist ein Großteil der Unternehmen auf die grundlegenden Sicherheits-, Stabilitäts- und Schutzbedürfnisse seiner Mitarbeiter während der ersten Welle gut eingegangen. Mitarbeiter, die mit der strategischen Herangehensweise ihres Arbeitgebers einverstanden sind, weisen das Vierfache an Treue im Vergleich zu unzufriedenen Mitarbeitern auf. Sie sind außerdem viel zufriedener am Arbeitsplatz.

Deshalb ist es jetzt wichtig, diese positive Einstellung aufrecht zu erhalten – denn uns steht eine weitere schwierige Phase bevor. Obwohl ein Impfstoff gefunden wurde, werden wir auch weiterhin auf Home-Office, Meetings über Zoom und digitale After-Work-Drinks zurückgreifen. Immer häufiger wird empfohlen, das Wohlbefinden der Mitarbeiter noch mehr in den Vordergrund zu rücken, in regelmäßigem Kontakt zu bleiben, aufmerksam zu sein und zu versuchen, den Fokus nicht allein auf die Arbeit zu richten: Gerade im Home-Office ist es wichtiger denn je, eine gute Work-Life-Balance mit gesunden Routinen zu entwickeln. Mitarbeiter sollten ihr Wohlbefinden und das Pflegen sozialer Kontakte (auch digital) in den Fokus stellen.

2. Online, online, online

Die aktuelle Krise zwingt uns, unsere Arbeitsweise kritisch zu hinterfragen. Der tägliche Weg ins Büro - ist das noch zeitgemäß? Stundenlange Autofahrten oder der Flug zu einem einzigen Meeting – wird das so bleiben? Die digitale Umsetzung ist in einigen Bereichen noch ausbaufähig. Laut einer Studie von Fraunhofer hat Corona dem digitalen Wandel auf jeden Fall einen großen Schub verpasst.

Das Onboarding neuer Mitarbeiter findet derzeit nur noch über digitalem Wege statt, genauso wie die Kommunikation zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber oder Manager und Mitarbeiter. Die Telearbeit hat den Einsatz von Kommunikations- und Präsentationsmethoden deutlich vorangetrieben – dieser Wandel hätte bei vielen Unternehmen zu normalen Zeiten mehrere Jahre in Anspruch genommen. Jetzt, wo wir diesen neuen Weg einschlagen, gibt es kein Zurück: Digitalisierung und Innovation werden auch in den kommenden Jahren ganz oben auf der HR-Agenda stehen.

3. Neue Fähigkeiten

Welche Themen haben für HR-Manager im Jahr 2021 höchste Priorität? Dem Forschungsunternehmen Gartner zufolge vermittelt ein Großteil der Befragten (68%) seinen Mitarbeitern die richtigen – und in vielen Fällen neue - Fähigkeiten. Denn für die Zukunft müssen sich Mitarbeiter nicht nur mehr Fähigkeiten aneignen, um ihre Arbeitsaufgaben erledigen zu können, sondern auch ganz andere als zuvor. Das bedeutet: sich kontinuierlich weiterbilden. „Derzeit erlernen viele Mitarbeiter nicht die richtigen Fähigkeiten, die sie für ihre persönliche Entwicklung und den Erfolg des Unternehmens benötigen”, sagt Gartner. Deshalb braucht es „einen dynamischen Prozess zur Umorientierung und Neuausrichtung von Talenten”, bei dem alle Interessenvertreter zusammenarbeiten und stets auf der Suche nach Möglichkeiten sind, neue Fähigkeiten zu entwickeln.

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Doch um welche Fähigkeiten handelt es sich konkret? Darüber sind sich die verschiedenen Forschungsunternehmen einig. Es sind die Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts: kritisches Denken, Kreativität, Problemlösungskompetenzen, computerbasiertes Denken, Informationsfähigkeiten, ITK-Grundkenntnisse, Medienkompetenz, Kommunikation, Zusammenarbeit, soziale und kulturelle Fähigkeiten sowie Selbstbestimmung.

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4. Führung und Eigenverantwortung

Corona hat einen hierarchischen und richtungweisenden Führungsstil mehr oder weniger ausgeschaltet. Denn ohne einen Manager, der einem ständig über die Schulter schaut, ist ein Großteil der Mitarbeiter unabhängiger und verantwortungsbewusster denn je. Was Mitarbeiter dennoch brauchen, sind ein unterstützender Führungsstil sowie ein offenes Ohr. Was bedeutet das für die Rolle der Manager in deinem Unternehmen? Befinden sich die richtigen Personen noch in der richtigen Position? Oder ist es in deinem Unternehmen an der Zeit für selbstorganisierende Teams? Im Jahr 2021 betrachten wir den Begriff ‘Führung’ losgelöst von den Aufgaben eines Managers, und es werden die Mitarbeiter sein, die die Verantwortung selbst übernehmen.

5. Datengetriebene HR

Telearbeit macht es für die Personalabteilung in einem Unternehmen nicht gerade leicht, Aussagen über die Produktivität, das Interesse und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu treffen. Erkenntnisse und Beurteilungen basieren somit zunehmend auf Auswertungen und Zahlen. Laut der Studie von Gartner setzen 16% der Arbeitgeber immer häufiger Technologien ein, um die interne Kommunikation, zum Beispiel den Informationsaustausch über Chats oder E-Mails, zu verfolgen und ein virtuelles Ein- und Ausstempeln zu ermöglichen. Auch der Einsatz von Tools, um Feedback in kürzester Zeit zu erhalten, gibt einen wichtigen Einblick in das Verhalten und den Umgang der Mitarbeiter mit den zahlreichen Veränderungen. Somit können die Arbeitsbedingungen verbessert und sinnvolle Entscheidungen für Rekrutierung und Ausbildung getroffen werden.

Ein Blick unter die Haube

Digital, persönlich und datengetrieben. Wie reagieren wir bei GoodHabitz auf diese HR-Herausforderungen im 21. Jahrhundert? Unser Innovationsmanager Joost Mooerdijk meint: “Diese Trends beobachten wir schon seit einiger Zeit – sie sind somit nicht ‘typisch 2021’. Dennoch ist klar, dass Corona einige Bereiche aufgerüttelt und Prozesse beschleunigt hat. Unser Fokus liegt schon seit einigen Jahren auf den Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts, und auch im kommenden Jahr werden wir eine Reihe dieser Fähigkeiten in unseren Online Trainings aufgreifen. Zum Beispiel haben wir in Holland kürzlich das Training ‘Critical Thinking’ sowie ein Training über Künstliche Intelligenz veröffentlicht und bereiten derzeit eine Reihe von Online Kursen zu Microsoft 365 vor, von denen bereits einige in unserer Kursbibliothek zu finden sind.

Wir sorgen dabei stets dafür, dass unsere Kurse einfach und für jeden zugänglich, aber gleichzeitig auch spannend und spaßig aufbereitet sind. Schließlich soll es für jeden einen Anreiz geben, einen Online Kurs (oder ein Lernmodul) zu beginnen und durchzuarbeiten. Mit unserer App und einer persönlichen GoodHabitz Seite für jeden Lerner, sowie der Möglichkeit, in Häppchen (Chunks) zu lernen, können wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser eingehen. Und wir haben eine weitere Neuigkeit: Wir erweitern unser Produkt um GoodHabitz Assessments, einer neuen Produktgruppe. Bei GoodHabitz Assessments handelt es sich um ein Tool, das Persönlichkeit, Leistungsfähigkeit, Qualifikationen und Kompetenzen bestehender oder zukünftiger Mitarbeiter erfasst. Die Entwicklung dieses Tools ist in vollem Gange, und unter der Leitung unseres ‘Assessments-Chefs’ Mike van Tilburg arbeiten wir derzeit an den ersten Schritten für die Einführung im Jahr 2021.”

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