Eigenliebe als Grundlage für glückliche Mitarbeiter

Valentinstag: Der Tag, an dem sich Verliebte mit Geschenken, Blumen und Komplimenten besonders viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Für die einen ein unglaublich schöner Tag, für die anderen ein Tag, der nicht schnell genug vorbei gehen kann. Für viele von uns ist der Valentinstag „nur was für Romantiker“ – doch darum allein geht’s nicht. Jeder kann seinen Mitmenschen auf ganz unterschiedliche Art und Weise Zuneigung zeigen. Eine wichtige Grundlage dafür ist, sich selbst zu lieben. Schließlich ist Eigenliebe einer der Schlüssel für Glück, Erfolg, starke Beziehungen, persönliche Entwicklung und vieles mehr. In diesem Artikel erfährst du, wie du dich selbst glücklicher machst und lieben lernst.

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Eigenliebe gibt die Richtung deiner persönlichen Entwicklung an

Deine Eigenliebe kannst du stärken, indem du akzeptierst, was du nicht ändern kannst, und dich auf das konzentrierst, was du an dir selbst ändern kannst. Du hast zum Beispiel keinen Einfluss mehr auf das, was in der Vergangenheit passiert ist - dafür kannst du dir tolle Ziele für die Zukunft setzen und bestimmen, in welche Richtung du gehen möchtest. (Denk auch immer daran, dass die Vergangenheit uns zu dem macht, was wir heute sind!). Akzeptiere die Situation, in der du dich heute befindest und versuche das Positive an den Dingen zu sehen, die du bereits erreicht hast.

Optimismus ist eine Eigenschaft, die jeder lernen kann - und jeder besitzt Fähigkeiten, auf die er stolz sein kann. Deine Kollegin Laura ist zum Beispiel eine sehr mitfühlende Person, während du mit deinem einzigartigen Humor jede Menge Spaß in den Arbeitsalltag bringst. Andere schätzen dich für diese unverwechselbaren und einzigartigen Qualitäten. Sei also dankbar für deine positiven Charaktereigenschaften und mach gleichzeitig deine Kollegen oder Freunde mit Komplimenten auf ihre besonderen Fähigkeiten aufmerksam – du wirst sehen, dass auch du dadurch viel mehr zurückbekommst. Das Glückshormon Dopamin wird in solchen Situationen ausgeschüttet und gibt dir ein gutes Gefühl. Ein Gefühl, das schnell süchtig machen kann – in diesem Fall auf eine positive Art und Weise.

Eine positive Einstellung bringt dir also jede Menge Eigenliebe und Glücksgefühle. Doch wie machst du dich tatsächlich glücklich?

Wie du zu deinem Glück beitragen kannst

Indem du dich selbst annimmst und akzeptierst, trägst du zu deinem persönlichen Wachstum bei. Selbstvertrauen hilft dir, neue Talente zu entwickeln, die dich zur besten Version von dir selbst machen. Zuversichtliche Menschen sind glücklich – und glückliche Mitarbeiter sind automatisch produktiver, wie mehrere Studien beweisen. Doch wie kannst du zu deinem persönlichen Glück beitragen?  

Laut Untersuchungen der amerikanischen Psychologieprofessorin Sonja Lyubomirsky sind 10% deiner Zufriedenheit von den Umständen, die dich umgeben, bestimmt, 50% von deinen Genen und 40% von deiner Einstellung. Die Arbeitsbedingungen gehören zu den 10% der Umstände, die den Mitarbeiter umgeben – das Unternehmen spielt somit eine wichtige Rolle für die persönliche Zufriedenheit jedes Mitarbeiters.  

Eine positive Unternehmenskultur fördert die Zufriedenheit der Mitarbeiter

Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens mit unserer Arbeit. Das macht die Arbeit zu einem wichtigen Faktor, der unsere Zufriedenheit bestimmt. Als Arbeitgeber ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Doch glückliche Mitarbeiter entstehen nicht einfach so. Eine ausgeprägte und positive Unternehmenskultur sorgt für glückliche Mitarbeiter und macht das Unternehmen auch für potenzielle Mitarbeiter attraktiv. Die folgenden vier Elemente bilden die Grundlage für eine positive Unternehmenskultur: 

1. Sorge dafür, dass sich die Mitarbeiter mit den Unternehmenswerten identifizieren. 

Sobald deine Mitarbeiter die Mission und Vision eures Unternehmens vollständig verinnerlichen, sind sie automatisch engagierter. Mitarbeiter müssen verstehen, wofür das Unternehmen steht, und sich mit den Werten identifizieren können. Die Personalabteilung kann mit Hilfe von Employer Branding-Strategien zu dieser Entwicklung beitragen. Schließlich bekommen die Werte eines Unternehmens erst dann Bedeutung, wenn man sie mit konkreten Handlungen verbindet. Angenommen, dein Unternehmen legt großen Wert auf Respekt und Gerechtigkeit – dann sollten sich diese Werte auch im Umgang mit den Mitarbeitern widerspiegeln, zum Beispiel in Jahresendgesprächen.  

Mitarbeiter, die die Werte des Unternehmens in ihrer täglichen Arbeit erkennen, sind deutlich engagierter. Sie führen ihre Arbeitsaufgaben meistens mit mehr Leidenschaft aus, sind von Natur aus glücklicher und übertragen diese Positivität auf Kollegen, Kunden und ihr Privatleben.  

2. Ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen.

In der heutigen Arbeitswelt vergessen wir manchmal, dass Menschen soziale Wesen sind, die sich mit anderen verbunden fühlen wollen. Momentan gehört das Gespräch an der Kaffeemaschine der Vergangenheit an, kann aber durchaus durch virtuelle Alternativen ersetzt werden. Ein „Wie geht’s?“ von einem HR-Manager, einer Führungskraft oder einem Kollegen zeigt, dass wir uns umeinander sorgen.

Das Gefühl sozialer Verbundenheit aktiviert unser Glückshormon Oxytocin und trägt zu unserer Gesundheit bei. Energetische und glückliche Mitarbeiter sind bei der Arbeit motivierter und dadurch auch produktiver. Eine Win-Win-Situation!

3. Schenke deinen Mitarbeitern Anerkennung und feiere Erfolge.

Mitarbeiter zu belohnen scheint offensichtlich und einfach umsetzbar zu sein – doch das entspricht nicht der Realität. In einer Studie von Deloitte (2019), in der die Übereinstimmung von Belohnungen und Unternehmenszielen untersucht wurde, gaben nur 48% der Befragten an, dass beide Aspekte zuvor aufeinander abgestimmt wurden.

Laut Deloitte ist eine umfassendere Betrachtung von Belohnungen wichtiger denn je, da Unternehmen zunehmend nach effektiven Möglichkeiten suchen, ihre Teams zu motivieren. Deshalb ist es sinnvoll, Kosten für das Humankapital als Investition – und nicht als Ausgabe – zu betrachten. Und vor allem Belohnungen nicht länger als Ausnahmen zu sehen.

In die eigenen Teams zu investieren zahlt sich auf lange Sicht aus. Laut einer aktuellen Studie von Survey Monkey und Bonusly neigen 63% der Mitarbeiter, die sich in ihrem Unternehmen wertgeschätzt und unentbehrlich fühlen, seltener dazu, sich innerhalb der ersten drei bis sechs Monate nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen.

Doch auf welche Art und Weise wollen Mitarbeiter wertgeschätzt werden? 

Laut einer Studie von Deloitte zum Thema Mitarbeiteranerkennung unterscheiden sich Mitarbeiter darin, wie sie anerkannt werden wollen, wofür und von wem. Aus diesem Grund hat Deloitte unterschiedliche Arbeitstypen erfasst, die sogenannten Business Chemistry Types, die zeigen, auf welche Weise der jeweilige Arbeitstyp wertgeschätzt werden möchte: 

1. Dreiviertel der Mitarbeiter sind mit einem einfachen „Dankeschön“ für ihre täglichen Bemühungen zufrieden. 

2. Die meisten Mitarbeiter bevorzugen Wertschätzung, die nur mit wenigen Personen geteilt oder sogar persönlich gegeben wird, anstatt die Anerkennung breit zu streuen. 

3. Auch wenn die erbrachte Leistung wichtig für das Unternehmen ist, muss Geld nicht immer an erster Stelle stehen. Auf allen Unternehmensebenen, über alle Generationen, Geschlechter und unterschiedlichen Arbeitsstile hinweg, ist die am meisten geschätzte Form von Anerkennung eine neue Weiterbildungsmöglichkeit. Das gilt besonders für Millennials, Pioneers und Drivers (siehe Business Chemistry Types). 

4. Schaffe eine Feedback-Kultur.

Ehrlichkeit ist die beste Politik! Und offene Kommunikation ist der Schlüssel zu einer positiven Unternehmenskultur. Deshalb ist das Prinzip ‚mit gutem Beispiel vorangehen‘ ein guter Anfang für den Aufbau einer Feedback-Kultur. Sobald Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihre Meinung wertgeschätzt und gehört wird, sind sie auch eher dazu bereit, ihre eigene Meinung zu äußern. Das gilt auch für Führungskräfte, die so gezielt Rückmeldung geben können. Indem sich beide Mitarbeitergruppen aktiv Feedback geben, entsteht eine Feedback-Kultur, die es ermöglicht, voneinander zu lernen – dadurch wachsen neue Ideen, von denen das Unternehmen profitieren kann!

Jeder Arbeitgeber kann einen wesentlichen Teil zu einer positiven Unternehmenskultur beitragen und die eigenen Mitarbeiter bei der Arbeit glücklicher machen. Dennoch ist jeder zu 40% seines eigenen Glückes Schmied.

Positives Denken liegt in deiner Hand

10% deiner Zufriedenheit werden von den Umständen, die dich umgeben bestimmt. 50% werden von deiner DNA beeinflusst, doch die weiteren 40% liegen in deinen eigenen Händen. Wir helfen dir dabei, das Beste aus diesen 40% zu machen – unsere Checkliste verhilft dir zu einer positiven Denkweise, mit der du dich zu 100% selbst liebst!

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Hol dir die
Eigenliebe-Checkliste!

Wie positiv ist deine Denkweise? Mach die Eigenliebe-Checkliste und finde es heraus!

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