Teambuilding: Wie WorkOuts deine Teams stärken
Im Kletterpark Hürden überwinden, bei der Schnitzeljagd durch die Stadt gemeinsam Erfolge feiern und sich beim Team-Abendessen besser kennenlernen – Teambuilding-Events sind Erlebnisse, die zusammenschweißen.
Doch was, wenn nicht alle Teammitglieder vor Ort sind oder nach Büroschluss Zeit haben? Oder wenn das Budget knapp ist? Dann braucht es eine Alternative, die ohne großen Aufwand stattfinden kann. Genau dafür kannst du die WorkOuts von GoodHabitz nutzen.
Mit WorkOuts findet das Teambuilding direkt im Arbeitsalltag statt und kann auf eure L&D-Ziele abgestimmt werden. Teure und zeitaufwendige Events werden so zur Ergänzung, wenn es Budgets und Terminkalender erlauben.
Was sind GoodHabitz WorkOuts?
Die WorkOuts von GoodHabitz sind Schritt-für-Schritt-Anleitungen fürs Lernen im Team. Du findest sie zu vielen verschiedenen Kursen auf GoodHabitz: einfach das Modul, das zu dir und deinem Team passt, öffnen und auf der rechten Seite auf „Zusammen lernen“ klicken. Schon bekommst du eine 3-Schritte-Anleitung, um das jeweilige Thema im Team gemeinsam zu erarbeiten.
Einer oder eine von euch übernimmt die Moderation, verschickt die Termine für Kick-off und Wrap-up und begleitet durch die Lernphase dazwischen. Ob ihr im Unternehmen solche WorkOuts mit innerhalb von festen Teams macht, für eure Führungsteams organisiert oder funktionsübergreifend anbietet, bleibt euch überlassen. Die Anleitungen sind so simpel, dass jeder und jede ein gemeinsames WorkOut starten kann – auch über Abteilungsgrenzen hinweg.
So wird aus dem gemeinsamen Lernen ein Teambuilding-Workshop, bei dem du soziales Lernen nutzt, um neue Kompetenzen effektiv und langfristig aufzubauen. Und ganz nebenbei stärkst du auch das Miteinander im Team. Die Teilnehmenden lernen sich im Rahmen des WorkOuts besser kennen und wachsen als Team oder Gruppe zusammen.
Für mich sind WorkOuts ein geniales Austauschformat, bei dem Wissen vermittelt und geteilt wird. Daniel H., L&D-Manager
Warum Team Learning so effektiv ist
Teambuilding wirkt am besten, wenn Menschen nicht nur etwas zusammen unternehmen, sondern gemeinsam an echten Themen arbeiten. Wenn ihr als Team über eure Zusammenarbeit sprecht, Herausforderungen teilt und neue Ansätze ausprobiert, lernt ihr euch auf einer ganz neuen Ebene kennen – das schweißt zusammen.
Beim Team Learning, einer Form des sozialen Lernens, entstehen Gespräche, die im Alltag oft fehlen: Was brauchen wir voneinander, damit Zusammenarbeit gut klappt? Wo hakt es? Was wünschen wir uns als Team? Dieses offene Miteinander stärkt das Verständnis füreinander und damit den Teamgeist – und ganz nebenbei baut ihr dabei wichtige Kompetenzen rund um Feedback, Konflikte, Veränderungen und mehr auf.
Kick-off und Wrap-up werden zu gemeinsamen Erlebnissen, ähnlich wie ein Teamevent – nur näher an eurem Arbeitsalltag. Ihr arbeitet nicht mehr nur nebeneinanderher, sondern zusammen an denselben Themen, mit einer gemeinsamen Sprache und geteilten Beispielen.
Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg. – Henry Ford
Wichtig dafür sind ein sicherer Rahmen und eine klare Struktur: Alle sollten offen sprechen können, ohne Angst vor Kritik zu haben, und eine Moderation sorgt dafür, dass jede Stimme gehört wird. Genau hier setzen die WorkOuts an: Sie liefern euch Leitfragen und Übungen, die euch durch den Prozess führen – so wird aus einem Online-Training ein sozialer Lernanlass, der eure Beziehungen stärkt und neues Wissen ganz nebenbei langfristig verankert.
Wie läuft ein WorkOut ab?
Alle WorkOuts von GoodHabitz sind in drei Phasen unterteilt:
- Kick-off
- Lernphase
- Wrap-up
Nehmen wir als Beispiel ein Team im Marketing. Die Head of Marketing möchte „Design Thinking” nutzen, um die Kreativität in ihrem Team zu fördern. Sie lädt die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das WorkOut auf GoodHabitz herunter und kündigt das geplante Team Learning beim wöchentlichen Teammeeting an. Anschließend verschickt sie den Termin für den Kick-off.
Phase 1: der Kick-off
Beim Kick-off steigt das Team gemeinsam in das Thema ein. Es sieht sich kurze Videos an, um herauszufinden, was „Design Thinking“ ist und wie es im Team aussehen könnte. Eine erste Diskussion findet statt – moderiert von der Führungskraft (wobei theoretisch jeder und jede die Moderation übernehmen kann). Im Anschluss probiert das Team die Methode in Zweiergruppen gleich einmal aus. Am Ende gibt die Führungskraft dem Team einen Überblick über das Online-Training, das jeder und jede in der anschließenden Lernphase allein absolvieren soll. Gemeinsam überlegen die Teammitglieder, wie lange die Lernphase sein sollte, damit alle die Möglichkeit haben, das Training abzuschließen. Zum Schluss der Session vereinbaren sie einen Termin für das Wrap-up.
Phase 2: die Lernphase
In dieser Phase absolvieren alle Teilnehmenden das Online-Training in ihrem Tempo und arbeiten eine der praktischen Aufgaben aus. Sie halten ihre Erfahrungen und Learnings schriftlich fest, um sie beim Wrap-up gemeinsam zu besprechen.
In der Lernphase eignen sich alle im Marketing-Team das Grundwissen – in unserem Beispiel zum Thema „DesignThinking“ – an und beginnen, die Methoden und Ansätze im Alltag auszuprobieren. Die Führungskraft erinnert die Teammitglieder per E-Mail oder via Team-Chat regelmäßig daran, das Training rechtzeitig abzuschließen.
Phase 3: der Wrap-up
Beim abschließenden Wrap-up kommen alle wieder zusammen und tauschen sich aus. Wie ist es den Teammitgliedern beim Training gegangen? Was fanden sie besonders spannend? Was kam ihnen vielleicht seltsam vor? Was hat sich durch das Training verändert? Was machen sie jetzt anders?
Das Team bespricht beim Wrap-up auch die praktische Aufgabe, die alle ausgearbeitet haben. Zu welchen Ergebnissen sind die Teammitglieder gekommen? Fanden sie die Aufgabe einfach oder schwierig?
Tipp vom GoodHabitz Coach: Kick-off und Wrap-up können auch hervorragend während bestehender Teammeetings oder Jour-fixes stattfinden. Mehr als 30 bis 40 Minuten braucht es meist nicht.
3 WorkOut-Beispiele aus dem Alltag
Die Einsatzmöglichkeiten von WorkOuts sind vielfältig. Damit du dir ein besseres Bild machen kannst, findest du hier drei weitere Beispiele aus der Praxis:
Beispiel 1: „Teamwork“ – fürs Miteinander
Die Buchhaltung möchte ihre Zusammenarbeit im Team verbessern und macht gemeinsam das WorkOut zum „Teamwork“-Training von GoodHabitz. Ein Teammitglied übernimmt die Moderation, plant Kick-off und Wrap-up und begleitet durch die Termine und die Lernphase, in der die Teilnehmenden mehr über Themen wie konstruktives Feedback, die Tücken von Homeoffice und Co. und den Umgang mit Konflikten erfahren. Nach dem WorkOut haben sich die Teammitglieder besser kennengelernt und wissen, was sie dazu beitragen können, damit die gemeinsame Arbeit im Team Früchte trägt. Unsere Empfehlung: mindestens zwei Wochen.
Beispiel 2: „Leadership“ – für die Führungskultur
HR möchte die Führungskultur im Unternehmen positiv beeinflussen und lädt alle Führungskräfte zum gemeinsamen WorkOut zum GoodHabitz Assessment „Leadership – welcher Stil passt zu dir?“ ein. Die Moderation übernimmt HR, inklusive Terminplanung und Begleitung der Teilnehmenden. Da es sich in diesem Fall um ein Assessment und nicht um ein Training handelt, unterscheidet sich der Ablauf leicht von den oben beschriebenen 3 Schritten. Hier führen alle Teilnehmenden zur Vorbereitung das Assessment durch um herauszufinden, was ihr Führungsstil ist. Außerdem befassen sie sich mit den verschiedenen Führungsstilen und notieren sich ihre Stärken und Schwächen. Im Anschluss findet eine gemeinsame Session statt, die besonders interaktiv ist. Der WorkOut-Leitfaden liefert hierfür Aktivierungsübungen, Gruppenarbeiten und Reflexionsfragen, um gemeinsam die Führungsstile zu reflektieren und Entwicklungsfelder aufzuzeigen. Die Session dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden und kann natürlich auch in 2 oder mehrere Sessions aufgeteilt werden.
Durch die verschiedenen Reflexionsebenen (alleine, in kleineren Gruppen und in der größeren Runde) und unterschiedliche Übungen befassen sich die Führungskräfte in deinem Unternehmen tiefergehend mit sich und hinterfragen Verhaltensmuster aktiv. Außerdem wissen sie im Anschluss genau, wo ihre Entwicklungsfelder sind und haben einen klaren Entwicklungsplan.
Beispiel 3: „Vorurteile abbauen, Vielfalt aufbauen“ – für DE&I
Dein Unternehmen expandiert in neue Märkte und gründet ein neues internationales Operations-Team, das über Ländergrenzen hinweg eine reibungslose Logistik sicherstellen soll. Um Vorurteile abzubauen, lädt die neue Teamlead zum WorkOut rund um das „Vorurteile abbauen, Vielfalt aufbauen“-Training auf GoodHabitz. Gemeinsam sprechen die Teammitglieder über ihre Rollen im Team und legen mit dem Training die Grundlage für ein offenes, ehrliches und vertrauensvolles Miteinander.
WorkOuts: mehr als eine teambildende Maßnahme
Die WorkOuts von GoodHabitz gehen über das reines Teambuilding hinaus. Unabhängig vom gewählten Thema fördert das soziale Lernen den Austausch und die Kommunikation im Team. Jedes WorkOut stärkt neben dem Zusammenhalt in der jeweiligen Gruppe auch die Human Skills aller Teilnehmenden.
Der Mix aus gemeinsamen Terminen und selbstständigem Lernen stellt sicher, dass Inhalte nicht nur gehört, sondern ausprobiert und reflektiert werden. Das verankert neue Kompetenzen langfristig. GoodHabitz Coach
Außerdem haben mit WorkOuts nicht nur Führungskräfte und HR die Möglichkeit, Team Learning als moderne und effektive Lernmethode zu nutzen. Dank der simplen Schritt-für-Schritt-Anleitungen kann jeder und jede im Unternehmen das Lernen im Team anstoßen – zum Beispiel über eine Nachricht im Gruppenchat: „Hallo zusammen! Ich will mich zu Zeitmanagement weiterbilden. Wer hat Lust, mit mir ein WorkOut zu machen?“ Schon können sich Interessierte zusammentun und gemeinsam neue Skills aufbauen.
Langfristig wirkt sich das Team Learning dann auch auf die Unternehmenskultur, allen voran eure Lern-, Kommunikations- und Feedbackkultur, aus. WorkOuts machen aus isolierten E-Learning-Kursen soziale Lernprozesse mit klarem Mehrwert. Je mehr WorkOuts stattfinden, desto normaler wird das Lernen im Alltag und desto agiler wird deine gesamte Belegschaft.
Die Rolle von HR und Führungskräften in WorkOuts
Für HR-Beauftragte sind WorkOuts ein Baustein in der Personalentwicklung. Du kannst mit dem Format nicht nur die Teambildung unterstützen, sondern zum Beispiel auch Führungskräfte entwickeln. Und da es die WorkOuts zu vielen verschiedenen Themen gibt, kannst du mit ihnen auch strategische Themen wie Change, hybride Teams oder Diversität stärker im Unternehmen verankern.
Führungskräfte bekommen mit Workouts ein Werkzeug zum effektiven Teambuilding an die Hand. Neben dem Kompetenzaufbau und dem Zusammenhalt im Team können sie damit auch das Wohlbefinden jedes und jeder einzelnen fördern. Als Moderierende werden sie darüber hinaus zu Botschafterinnen und Botschaftern, die sich gemeinsam mit ihren Teammitgliedern weiterentwickeln.
Erfolgsbeispiel M-net: Mit WorkOuts zur lebendigen Lernkultur
Wie das in der Praxisaussehen kann, zeigt die Erfolgsgeschichte der M-net Telekommunikations GmbH. Das Unternehmen nutzt die WorkOuts, um eine teamorientierte Lernkultur rund um soziales Lernen aufzubauen. Das Ergebnis: eine lebendige Lernkultur, die die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg fördert und das Lernen im Team zu einer regelmäßigen, gemeinsamen Aktivität im Alltag macht.
Wir lernen, indem wir Dinge ausprobieren und uns aktiv damit auseinandersetzen. Der gemeinsame Austausch hilft dabei, schafft Verbindlichkeit und motiviert die Teilnehmenden. Nicole W., Personalreferentin bei M-net
WorkOuts: Teambuilding und Team Learning in einem
Als Format für soziales Lernen sind WorkOuts effektiver als isolierte Lernpfade. Und da sie so einfach umzusetzen sind, kaum Vorbereitung brauchen und Teams nicht tage- oder gar wochenweise blockieren, müssen WorkOuts kein einmaliges Event bleiben. Je öfter sie stattfinden, desto besser. Denn sie stärken den Zusammenhalt, verbessern die Zusammenarbeit und vermitteln wichtige Future Skills für den Erfolg deines Unternehmens – heute wie morgen.
Bereit für dein erstes WorkOut? Am besten probierst du es gleich einmal aus:
1) Thema aussuchen (zum Beispiel „Konstruktives Feedback“, „Mitarbeitergespräche führen“ oder „Resilienz“)
2) Passendes Training auf GoodHabitz öffnen und WorkOut-Datei herunterladen
3) Moderatorin oder Moderator finden und Kick-off-Termin planen
4) Spätestens am Ende des Kick-off-Termins den Wrap-up-Termin planen und während der Lernphase Erinnerungen verschicken
5) Nach dem Wrap-up Feedback einholen und nächstes WorkOut planen
Falls du nicht sicher bist, wie du die WorkOuts in deinem Unternehmen promoten kannst, wende dich an deinen GoodHabitz Coach. Wir helfen dir gerne, liefern Inspiration und begleiten dich auf dem Weg zu einer lebendigen Lernkultur und einem erfolgreichen Lernökosystem in deinem Unternehmen.
